Lagerverwaltung

Die Lagerverwaltung im COGLAS organisiert die klassischen Funktionen im Lager, vom Wareneingang bis zum Warenausgang und zur Inventur.

Das COGLAS WMS ist auch ein Lagerverwaltungssystem. In dieser Funktion ist es im Kernbereich zunächst ein System zur Verwaltung von Beständen und Orten sowie deren Beziehung zueinander. Hinzu kommt die Verwaltung der Transportsysteme.

 

Wie auch immer ein Lager aussieht, das COGLAS WMS ist in der Lage, im Hintergrund die Topologie aller am Markt vorhandenen Lager mit ihren spezifischen Eigenschaften zu verwalten.

 

Den einzelnen Lagerplatz stellt die Software durch eine 14stellige Koordinate dar. Lagerplätze mit gleichen Eigenschaften lassen sich über eine Gruppierung zu Zonen zusammenfassen. Die Zonen können zum Beispiel Lagerbereiche und Lagertypen umfassen sowie Gewichtsrestriktionen beinhalten. Darüber hinaus ist es möglich, Zugangsberechtigungen für Mitarbeiter, Flurförderzeuge, Regalbediengeräte, Fördertechnik und Gefahrgut zu definieren. Der einzelne Lagerplatz kann zu n-Zonen gehören. Zudem wird die komplette Lagereinheitensteuerung auf die Lagerplätze über die Zonen abgewickelt.

 

Mit Beginn jeder Tätigkeit erzeugt die Software eine Quittung – beispielsweise mit Angaben zur Zeit, zum Ort und zum Material – und speichert sie in der Datenbank. Das Prozessende wird ebenfalls quittiert. Insofern erfasst das System jeweils den kompletten Auftrag.

 

Die so gewonnenen Daten bilden die Basis für ein problemloses Tracking and Tracing und die Lagergeldabrechnung steht auf Knopfdruck zur Verfügung.

 

Da das COGLAS WMS die Bestände und den Aufwand der Bedarfsträger sauber gegeneinander abgrenzt, lässt sich ein Lager effizient für verschiedene Mandanten nutzen.

Über das Modul COGLAS Wareneingang ist es möglich, Waren von Lieferanten und aus Fertigungsaufträgen sowie Rücklieferungen zu vereinnahmen. Wareneingänge können in einem Lagerkomplex geplant oder ungeplant erfolgen.

 

Im Rahmen eines Wareneingangs lassen sich bestandsqualifizierende Merkmale, etwa das MHD sowie Chargen- und Seriennummern, und weitere kundenspezifische Informationen erfassen.

 

Durch Mehrfachklassifizierungen, Grafiken (Fotos, Videos, Zeichnungen) sowie Vorgabewerte bietet dieses COGLAS Modul Möglichkeiten zur Qualitätssicherung. So lassen sich einzulagernde Artikel bei der Warenannahme auf bestimmte Qualitätsrichtlinien hin prüfen. Ein Beispiel dafür sind die vorausgesetzten Qualitätsrichtlinien eines Artikels, etwa die Restlaufzeit. Bei einem negativen Ergebnis stellt die Software die Lagereinheiten für den Lageristen gesondert dar. Dieser lagert die Lieferung daraufhin je nach Vereinbarung getrennt ein oder verweigert ihre Annahme.

 

Zum Warenausgang gehören das Verladen der verpackten Waren und deren Bestandsabgang. Bereitgestellt wird empfänger-, auftrags-, frachtführer- oder tourenrein oder auf den Liefertermin bezogen.

 

Mit dem Verlade- beziehungsweise Abholscan können auch Avise an verschiedene Empfänger erzeugt werden, zum Beispiel DESADV an den Endkunden.

 

Bei Fehlteilen ist es möglich, angelieferte Ware über Crossdocking direkt wieder zu verladen.

 

Im Warenausgang lassen sich auch Ladehilfsmittel und andere Packmittel automatisch oder manuell mit erfassen.

Das COGLAS WMS unterstützt die Stichtaginventur, die Nulldurchgangsinventur, die permanente Inventur sowie die Stichprobeninventur. Inventuren führt das System artikel- oder lagerplatzbezogen durch. Die Grundmenge der Artikel beziehungsweise der Lagerplätze, die zur Inventur heranzuziehen ist, lässt sich durch ein externes System, beispielsweise ein ERP-System, oder durch das COGLAS WMS definieren. Inventurbestände können absolut, das heißt als komplette Menge, oder partiell als Differenzmenge zurück gemeldet werden.

 

Die Inventuraufträge überführt die Software in Transportaufträge und verteilt sie zum Abarbeiten nach dem Prinzip Ware-zum-Mann oder Mann-zur-Ware. Beim Abarbeiten der Transportaufträge erfasst das System die gezählten Mengen. Treten erhebliche Abweichungen gegenüber dem Systembestand auf, kann der Inventurverantwortliche informiert und eine Zweitzählung angestoßen werden. Sind die erfassten Mengen korrekt, folgt die Verbuchung der Differenzmenge auf den Lagerplatz.

 

Während der Inventur arbeitet das System normal weiter. Dabei kann ein Lagerplatz durch die Transportauftragsbearbeitung der Lieferaufträge durch Null gehen. Den Inventurtransportauftrag für den Lagerplatz erkennt und bearbeitet beziehungsweise quittiert das System automatisch.

 

Über den Reportgenerator lassen sich Inventurergebnisse sowie Zähl- und Differenzlisten ausdrucken.

Durch Tracking and Tracing entspricht das COGLAS WMS der zunehmenden Forderung, jederzeit Informationen über den aktuellen Standort von Waren abfragen zu können. Daher kann das System je nach Verfeinerung aller logistischen Standorte jederzeit Auskunft geben, wo sich welche Lagereinheiten befinden. Und dies intern und extern. Die Verfolgung einer Lagereinheit startet mit ihrer Erzeugung und endet mit ihrer Archivierung. Selbst nach Monaten ist jederzeit nachvollziehbar, was mit einer Lagereinheit bestands- und materialflusstechnisch geschehen ist.

Die Leistungsabrechnung setzt sich aus den Komponenten Materialbewegung, Lagermiete und Dienstleistung zusammen. Dabei können alle Bestandsbewegungen, Tätigkeiten und Arbeiten in der Verwaltungssoftware zu Abrechnungspositionen führen, die sich in frei definierbaren Zeiträumen zur Rechnungserstellung nutzen lassen.

 

Die Lagerbewegungsabrechnung beruht sowohl auf Mengen und Preisschwellen als auch auf der Unterscheidung, ob es sich zum Beispiel um Wareneingänge, Kommissionierungen oder Warenausgangsbuchungen gehandelt hat.

 

Bei Ermittlung der Lagermiete wendet die Software Verfahren wie gleitender Durchschnitt oder Monatshöchstwert an. Als Bewertungsgrundlage dienen hier der Ladungsträger, etwa Euro- oder Industriepaletten, oder der Artikel selbst.

 

Als logistische Dienstleistungen werden unter anderem Fertigungsprozesse oder manuell erfasste Dienstleistungen – Etiketten aufbringen, Paletten stretchen, QS-Prüfung im Wareneingang, berechnet. Die Abrechnungsläufe können in einem frei definierbaren Zeitraum erfolgen. Kontierungen auf Kostenstellen oder diverse Rechnungsempfänger sind möglich. Sämtliche Abrechnungsdaten speichert das COGLAS WMS täglich automatisch zwischen. Die Konditionen zu allen Abrechnungsarten hinterlegt die Software für jeden Mandanten als Preismatrix. Über Schnittstellen können diese Daten automatisch an Finanzbuchhaltungs- oder Fakturierungssysteme übergeben werden.

Software
COGLAS
Kontakt

COGLAS GmbH, Hagenburger Str. 54 a, 31515 Wunstorf
Tel.: +49 (0) 5031-9417-0 // Fax: +49 (0) 5031-9417-10
E-Mail: info@coglas.com

© COGLAS GmbH. All rights reserved.