Kommissionierung

Die Kommissionierung ist der entscheidende Arbeitsschritt, an dem die Performance des Lagers gemessen wird.

Das COGLAS WMS erfüllt als umfassende Software-Lösung alle Voraussetzungen, um die Kommissionierung und den begleitenden Informationsfluss in modernen Distributions- oder Produktionszentren effizient steuern zu können. Darüber hinaus trägt das System dazu bei, die Kommissionierprozesse zu optimieren und deren Kosten zu senken.

 

Die Bearbeitung der Kommissionieraufträge (Transportaufträge) übernimmt das Transportauftragsmanagement. Es können alle üblichen Kommissioniermethoden abgebildet werden.

 

Die Software ermittelt für interne und externe Bedarfsträger – unter der Berücksichtigung von Stammdaten (Länge, Breite, Höhe, Gewicht, etc.) – die Anzahl und den Zustand zu packender Kommissioniereinheiten und gibt den Kommissionierern wegeoptimierte Abläufe vor. Dabei beachtet die Software Artikel- und Auftragsanforderungen und lagert Artikel beispielsweise nach FIFO oder LIFO aus. Abhängig von der Lagertopologie wird einstufig oder mehrstufig kommissioniert. Möglich ist auch eine parallele Kommissionierung von sinnvoll zusammengefassten Aufträgen. Parallel zur Kommissionierung kann das System Dokumente, wie Ersatzteil- und Montagelabel bis hin zum Versandlabel bei Pick, Pack und Ship drucken lassen.

 

Kommissionieraufträge lassen sich via Datenfunk zu den mobilen Terminals der Kommissionierer oder mithilfe der COGLAS Pick-by-Voice-Technologie übertragen.

 

Das COGLAS WMS simuliert bei Auftragseingang den kompletten Ablauf einer Kommissionierung und berücksichtigt dabei zahlreiche Restriktionen. Dazu zählen beispielsweise der Palettentyp, die Packhöhe und das Packgewicht. Zudem erfolgt eine Verfügbarkeitsprüfung.

 

Die Software unterstützt den Standard EAN 128 ohne Einschränkung. Inbegriffen ist dabei die vollständige Dokumentation der Paletteninhalte durch Grafik und eine Mengenstückliste. Eine optimale Sendungsverfolgung und Qualitätskontrolle ist somit gewährleistet.

Das Auftragsmanagement des COGLAS WMS unterstützt den Anwender bei der gesamten Abarbeitung eines Kundenauftrags – von der Übermittlung ins Lager bis zur Auslieferung beim Kunden.

 

Der Anwender stellt seine Aufträge einfach ins System, das diese hundertprozentig zuverlässig und überprüfbar ausführt.

 

Aufgrund von Materialzuweisungen stellt die Software für Aufträge Material aus dem Bestand bereit, stößt rechtzeitig die Bearbeitungen an und lässt die Waren termingerecht zu den Ablieferorten transportieren.

 

Beinhaltet ein Auftrag eine zusätzliche Leistung, etwa einen Displaybau im Handel, wird dieser Produktionsschritt mithilfe des Auftragsmanagements geplant und ausgeführt. Dabei versorgt das System dynamisch und flexibel Aufträge mit Mindermengen oder stellt sie zurück, ohne Performance zu verlieren.

 

Die Basisfunktionen des Lagers, also Wareneingang, Nachschub, Warenausgang und Kommissionierung, laufen dabei weiter.

 

Der Abarbeitungsstatus wird im Leitstand permanent überwacht, wo der Benutzer direkt eingreifen kann. Betreibt das Lager ein Dienstleister, verrechnet er die erbrachte Leistung dem oder den Kunden leistungsgerecht über das Modul Lagergeldabrechnung.

Bestände bucht die Software automatisch über Avise oder über eine normale Wareneingangsbuchung zu. Der Abgang von Beständen lässt sich beim Warenausgang oder nach Auslieferung an den Endkunden buchen.

 

Bei Warenbewegungen zwischen Zu- und Abgängen handelt es sich um Umlagerungen. Die Artikel und Mengen für Umlagerungen können sich aus Auswertungen ergeben.
Dazu zählen das Auffüllen von Festplätzen mit Nachschub, der Bedarf an Konfektionierartikeln zur Sortimentbildung, Mindestbestandsunterschreitungen und die dynamische Bestückung der Kommissionierzone abhängig von der aktuellen Auftragsstruktur.

 

Parallel organisiert die Software das Verpacken der Ware von Kommissionierlagereinheiten zu Versandstücken und Versandeinheiten. Dabei werden alle Funktionen unterstützt, die Packprozesse optimieren. Hierzu zählen Vorschläge bezüglich Kartongrößen und Packreihenfolge sowie das Erstellen von Packlisten.

Im Stücklistenkopf werden Informationen hinsichtlich ihrer Verwendung hinterlegt. Benötigt wird die Liste im Montage- und Konfektionierbereich sowie zur Auswahl von Alternativartikeln, falls der Basisartikel nicht vorhanden ist. Außerdem nutzt man sie für Verpackungshinweise und Handlingarbeiten in Verbindung mit bestimmten Artikeln.

 

In den Stücklistenpositionen werden bestimmte Artikel mit ihren Einsatzfaktoren gespeichert.

 

Es ist möglich, Stücklisten mit einer Losgröße in sogenannte Fertigungsaufträge oder Kundenaufträge zu überführen. Die Stücklistenauflösung ist n-stufig und kann somit Strukturstücklisten abbilden.

Das COGLAS WMS speichert sämtliche Materialflussbewegungen in der Datenbank. Diese Bewegungen kann die Software nach unterschiedlichen Kriterien gruppieren und aggregieren sowie darauf basierend – in Verbindung mit den Kennzahlen für den Auftrags- und Wareneingang – geplante Durchlaufzeiten ermitteln.

 

In ihrer Funktion als Logistik-Informationssystem berechnet die Software Key Performance Indikatoren (KPI) online und ist somit beispielsweise in der Lage, Auskunft über zurzeit mögliche Auftragsdurchlaufzeiten zu geben. Auch freie Lagerplätze sowie der Füllgrad von Lagereinheiten sind zeitnah ermittelbar. Ausgehend von diesen Kennzahlen lassen sich Wareneingangsavise gegen die aktuellen freien Lagerplätze abgleichen, wodurch Kapazitätsengpässe frühzeitig erkennbar sind.

 

Aufgrund der aktuellen Informationen über die Auslastung mit Transportaufträgen verteilt der Leitstand die Ressourcen, beispielsweise indem er Mitarbeiter optimal einsetzt, um alle Aufträge termingerecht zum Versand bereitzustellen. Die Parametrierung des Logistiksystems erfolgt automatisch durch den COGLAS Ressourcenmanager. Damit diese Daten auch langfristig verfügbar sind, werden sie nach vorgegebenen Zeitintervallen archiviert. Die Auswertungen stellt die Software grafisch in einem Diagramm im MS Excel-Format dar.

Leitstände visualisieren den Zustand der Intralogistik auf verschiedenen Ebenen. Die dabei ermittelten Kennzahlen können sowohl zur automatischen Steuerung der Anlage verwendet als auch als Basis für die manuelle Steuerung genutzt werden. Der Leitstand stellt alle Informationen – zum Beispiel aus dem Wareneingangsbereich, dem Auftragsmanagement, dem Transportauftragsmanagement und der Verladung – zeitaktuell dar. Werden Schwellenwerte über- oder unterschritten, informiert die Software die Systemadministratoren via Email oder SMS.

 

Diese Informationen lassen sich auch verwenden, um weitere Prozesse automatisch zu initiieren, etwa die Ausführung eines vorgeplanten Nachschubtransportauftrages.

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